Die „Big Five“ von Altena
Sogar für eine Safari bist du in Altena an der richtigen Adresse
Hast du schon einmal die „Big Five“ von Altena kennengelernt? Fünf auffällige Tiere, denen du unterwegs ganz zufällig begegnen kannst. Unsere „Big Five“ sind sehr vielfältig: eine besondere Art, die sich hier gerne aufhält, eine Art, die erfolgreich wieder angesiedelt wurde, oder eine Art, die hier „einfach“ als natürlicher Rasenmäher eingesetzt wird. Ganz normal, aber umso wichtiger, wo viel Platz für den Fluss benötigt wird. Hast du schon alle fünf entdeckt?
1. Seeadler
Der größte Raubvogel Westeuropas ist hier ein ständiger Gast. Seit 2012 baut er sein Nest im Biesbosch. Aufgrund seiner Größe
wird der Seeadler auch als „fliegende Tür“ bezeichnet. Doch so imposant er auch wirken mag: Halten Sie Abstand. Die Vögel reagieren, insbesondere während der Brutzeit, sehr empfindlich auf Störungen.
Ausgewachsene Seeadler haben einen weißen Schwanz und einen hellen Kopf mit einem gelben Schnabel. Bei jüngeren Vögeln ist der Schnabel größtenteils dunkel. Wenn der Seeadler fliegt, hält er seine Flügel gerade, nicht in einer V-Form, wie man es oft bei anderen Raubvögeln sieht.
2. Biber
Der Biber ist das größte Nagetier Europas. Im Jahr 1826 starb der Biber in den Niederlanden aus. Im Jahr 1988 wurde er erneut im
Biesbosch wieder angesiedelt – und das mit Erfolg. Mittlerweile ist der Biber entlang aller großen Flüsse in Altena anzutreffen. Der Biber ist ein echtes Familientier. Er lebt oft in einer Gruppe von 4 bis 6 Bibern in einem Biberbau. Eine solche „Familie“ besitzt oft mehrere Biberbauten.
Möchten Sie diesen Nager aufspüren? Unternehmen Sie eine Wanderung in den Auen oder nehmen Sie an einer speziellen Biber-Tour im Biesbosch teil. Dabei handelt es sich um Touren mit einem Rundfahrtboot (Flüsterboot), Wanderungen oder Kanutouren.
3. Wasserbüffel
Diese großen Weidetiere kommen in Altena von Natur aus nicht vor, sondern sind als „Rasenmäher“ bei der staatlichen Forstverwaltung im Einsatz. Sie sind große Fresser, die Schilf lieben. So halten sie das Gebiet offen und sorgen dafür, dass Platz für das Wasser bleibt.
Wasserbüffel kannst du im Biesbosch, aber auch an anderen Orten in der Gemeinde beobachten. Mach dich doch einmal auf die Suche im Polder von Wijk en Aalburg.
4. Konik-Pferd
Auch die Konik-Pferde wurden als „Rasenmäher“ engagiert. Sowohl im Biesbosch als auch in anderen Naturschutzgebieten kann man ihnen begegnen. Sie weiden beispielsweise in der Groesplaat und auch an der Landzunge bei Woudrichem in den Auen von Schloss Loevestein.
Konikpferde leben oft in „sozialen Herden“, das heißt, ein (erwachsener) Hengst mit einer Herde, die ansonsten aus Stuten und Fohlen besteht.
5. Reh
Bei einer Fahrt oder einem Spaziergang durch die Polder macht es Spaß, nach Rehen Ausschau zu halten. Rehe leben im Sommer meist allein, im Winter häufiger in Gruppen. Die Männchen erkennt man am Geweih, die Jungtiere an den „Bambi-Flecken“ auf dem Rücken. Diese verschwinden innerhalb weniger Monate.
Rehe sind vor allem früh am Morgen oder spät am Abend aktiv, aber besonders im Sommer hast du auch tagsüber gute Chancen, sie zu sehen. Wie viele findest du?
Bonus-Tier: das Rebhuhn
Sind Sie ein Vogelliebhaber auf der Suche nach einer Herausforderung? Das seltene Rebhuhn, vergleichbar mit einem kleinen weiblichen Fasan und an seinen orangefarbenen Wangen zu erkennen, lebt auf den Feldern und Wiesen von Altena. Dank der Bemühungen von Landwirten und Naturschützern hat dieser gut getarnte Vogel hier einen sicheren Lebensraum gefunden. Mit etwas Geduld und Glück kannst du ihn entdecken!